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Hörspiel

 

Schreiben fürs Hören ist ein zentraler Punkt in Bernd Giesekings Arbeit geworden, über erste Features für den Hessischen Rundfunk, dann auch den WDR und sein erstes Hörspiel für HR 1 ("Aschen – das Atlantis in Deutschland", Regie Werner Klein, 62 Min., Erstsendung 4.Oktober 1998).
Inzwischen schreibt Gieseking schwerpunktmäßig Kinderhörspiele. 2008 produzierte der WDR für Lilipuz den dritten Teil seiner Trolle-Trilogie, „Trolle nach Island“, mit vier Folgen, Erstsendung war im Juni 2008.
   
Es ist die abenteuerliche Geschichte von Fabian, der verzaubert wird in die Welt der Trolle, Feen und Elfen und der dann ein Grenzgänger wird zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Er wird dort bedroht und verfolgt durch den bösen Troll Aginolf. Sein besorgter Vater Stefan, seine freche Schwester Tina, Oma Malette (die früher selber Elfe war, dann aber „weltlich“ geheiratet hat) begleiten ihn auf seinen Abenteuern. Unverzichtbare Helfer sind Fabians Trollfreunde Baldemar und Dido, Trolle mit kleinen Macken, und später auch der Papageientaucher Justus. Nach „Trolle nach Süden“, der Reise von Schweden nach Italien, nach „Trolle nach Irland“, der Suche nach der Roten Tafel, wird die Geschichte vollendet in Island, dem Land von „Feuer und Eis“.
 

Die Produktion „Trolle nach Irland“ wurde vom „Institut für angewandte Kindermedienforschung“ im Januar 2008 zur CD des Monats gekürt, mit ausführlicher Kritik, „Die Honigkuchenbande“ ein Kindermusical von Bernd Gieseking, ebenfalls produziert vom WDR, im Juli 2003.


Auftraggeber ist aber nicht allein der Hörfunk. Im Oktober 2007 erschien bei DSW 21 der zweite Teil der ebenfalls als Trilogie geplanten Reihe. „Die Yurumi-Gang“, „Der Schatz der Spionin“, die Abenteuer der Dortmunder Kindergang mit Maradonna, die eigentlich Clara heißt, mit Musti und „Doktor“, drei Kids, die eine Patenschaft für die Ameisenbärin Sandra übernommen haben.
DSW 21 ist der Zusammenschluss der Versorgungsunternehmen der Stadt Dortmund. Jährlich gestalten sie ein Geschenk für die Kinder der Stadt Dortmund, das über die Schulen verteilt wird. Für sie entwickelte Gieseking die Idee der „Yurumi-Gang“ und schrieb daraus ein Hörspiel, das realisiert wurde vom Hörfunklabel Headroom unter Regie von Theresia Singer, die Gieseking aufgrund der „Trolle“-Hörspiele als Autor vorgeschlagen hatte. Prominente Dortmunder Stimmen wie Fritz Eckenga als „Bösewicht Mantel“ und Günter Rückert als liebenswert-rauhbeiniger „Onkel Herbert“ konnten für die Produktion gewonnen werden.

Das erste Abenteuer der „Yurumi-Gang“, „Ameisenbär für Persebeck“ wurde ein „Renner“, statt der geplanten Auflage von 20000 Exemplaren wurden weit über 50000 CDs bei der DSW 21 angefordert. Die Ameisenbärin Sandra gibt es wirklich im Dortmunder Zoo, und die sie betreuende Tierpflegerin Ilona auch, sie wurde durch die CD regelrecht zum „Star“ und muss nun Autogramme geben!

 

Die Hörspiele sind auf dieser Web-Seite zu finden unter Zeedees.


In diesem Jahr, voraussichtlich im November 2008, erscheint das erste Abenteuer der Yurumi-Gang als Kinderbuch, farbig illustriert von Bettina Bröckelschen.